Kontrabass
Nebenbei bin ich auch Streicher: ich hatte als Schüler ab 1967 Cello als zweites Instrument, Unterricht in Stuttgart bei Alfred Gemeinhardt, bei dem ich auch im Studium Cello als Nebenfach weiterhin belegte. 1982 hörte ich dann mit Cello auf. 1999, auf Anregung von Sabine, fing ich wieder an, sie fing gleichzeitig mit Bratsche an, und 2001 brauchte Sabine für ein Konzert einen Kontrabass - ich fing an, Bass zu lernen und merkte schnell, dass mir der Bass mehr liegt als das Cello.
Ich begann bald auch, Bass zu unterrichten und spielte viele Jahre im Orchester der MHH (Medizinische Hochschule Hannover) unter Volker Worlitzsch. Außerdem seit 2018 bis heute im Streicherensemble Celle, geleitet von Dorothee Knauer.
2009 hörte ich davon, dass es Bassisten gibt, die ihr Instrument in Quinten stimmen - 1 Oktave tiefer als das Cello. Ich probierte das aus und besuchte auch einige Male den offenen Unterricht von Prof. Silvio dalla Torre an der Rostocker Hochschule, der sich damit gut auskennt. Für Orchesterspielen ist die Quintstimmung vorteilhaft, weil man ohne Fünfsaiter bis zum tiefen C runterkommt, und oben hat man für solistische Aufgaben ohne Solostimmung eine a-Saite. Manche Solostücke sind allerdings für die Solostimmung in Quarten komponiert und deshalb mit Quintstimmung nur schwer zu spielen.